Hilfe für Kinder aus Myanmar

Es sind die zufälligen Begegnungen, die das Leben manchmal so reich erscheinen lassen und große Veränderungen zur Folge haben. Ich saß in Mandalay auf einer Hotelterasse über einem kleinen Fluss und traf auf einen älteren Herrn aus Süddeutschland, der mich fragte, ob er mir die Stadt ein wenig zeigen soll, denn es sei Sonntag und heute habe er frei. Ich verbrachte den ganzen Tag mit Orlando, weniger in der Stadt, als dann in einer Schule und vor allem einem Kinderheim, in dem die Kinder der Minderheiten untergebracht waren, deren Eltern sich aus politischen Gründen in den Bergen versteckt halten müssen. Ich war sehr gerührt über diese ganzen Kinder, die mich so freundlich umringten und über dieses große Projekt mit Schreinerei und Näherei und einem großen Schulgebäude das mit Hilfe von Spenden aus aller Welt aufgebaut worden war. Sofort war mein Wunsch da, auch etwas zu tun für diese tollen Menschen hier in Burma. Orlando arbeitete hier als Lehrer und im Büro stellte mich Orlando Hanne vor, durch deren Hilfe ich dann später zu meinem Patenkind  gekommen bin und zwar in einem kleinen Dorf am Irravady. Und durch ihre Erzählungen weiß ich, dass es hier noch unglaublich viel Arbeit gibt, um den Einwohnern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Und ich wußte sofort, dass ich wiederkommen würde und die nächste Reise ist für Januar 2013 geplant.----

Wir waren 2013 wieder in Myanmar und ich habe mein Patenkind Pia und dessen Familie kennen gelernt. Mit dem Dorfvorsteher, der leider kein Englisch sprach sind wir durch das Dorf gelaufen, was wirklich schön am Irravady gelegen ist. Aber die einfachen Holzhütten die immer mal wieder dem Wetter oder einem Erdbeben zum Opfer fallen, sind schon sehr ärmlich. Nun werde ich 2014 aus beruflichen Gründen (Thaimassage) nach Thailand fliegen und natürlich im Februar 2014 einen Abstecher nach Mandalay in Myanmar machen, um mein Patenkind zu besuchen. Falls Sie Ineresse haben würde ich mich sehr über Spenden für das Dorf freuen und ich suche dringend englische Kinderbücher.

Weitere Infos auch auf: http://www.body-n-soul-berlin.de/hilfe-fur-myanmar/

Sie möchten ein Patenkind - oder einfach nur einen Euro spenden? Das wäre toll.

In dem Dorf, dass Owen-Village genannt wird, nach dem Mönch der dort eine Grundschule gegründet hat, ist die Zeit stehen geblieben. Es gibt keine Arbeit, die Frauen bekommen sehr früh ganz viele Kinder, die sie kaum ernähren können. Morgens gehen sie in die umliegenden Wälder zum Holz hacken um dann später etwas Reis zu kochen, falls welcher da ist. Es fehlt an allem, an Decken, an Schulmaterial, Kleidung, Essen...

Die Englischlehrerin, YinYin und einstiges Patenkind ist diejenige, die die finanzielle Unterstützung der einzelnen Kinder verwaltet. Also es gibt keinen Verein oder einen Verwaltungsapperat im Hintergrund, jeder gespendete Euro kommt direkt dort an. Einmal werde ich bei meiner nächsten Reise die gesammelten Spenden mitbringen und falls Sie Interesse an einem Patenkind gewonnen haben, dann vermittel ich Ihnen gerne eines, denn es gibt so viele. Leider kann ich Ihnen hier noch keine Photos bieten, da ich selber noch nicht in dem Dorf war, aber ich stehe mit der Englischlehrerin in Kontakt und sie würde nach Bedürftigkeit und ihrem Wunsch nach Junge/Mädchen/Alter eines auswählen.

Was bedeutet die Patenschaft? Es geht hier um 25€ im Monat, die dem Kind ermöglichen angemessen gekleidet und mit Bleistift und Heft die Schule zu besuchen und mit dem Rest des Geldes wir die Familie ernährt. Nach der 6.Klasse kommen 40$ Schulgeld pro Jahr für die Highschool dazu. 

Ich werde bei meiner nächsten Reise viele Photos von dem Dorf und seinen Menschen machen und hier auf diese Seite bringen. Ebenso einen Bericht, wie die gespendeten Gelder ausgegeben wurden. Also bitte, auch falls ihnen die Verantwortung für ein Patenkind zu groß erscheint, jeder Euro zählt! Eine Sparbüchse steht in unsere Praxis. Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihre Birgit Strauch